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20 Jahre kunstform: Kampagnen und Poster

In den letzten zwanzig Jahren haben wir eine Menge Werbekampagnen, Magazinseiten und Poster rausgebracht, und davon wollen wir dir hier einige zeigen. Das eine oder andere Poster hängt vielleicht sogar bei dir an der Wand. Einige davon hatten ein Thema, das im ersten Moment wenig mit BMX zu tun hat, und genau das war die Absicht: Wir wollten mit jeder Kampagne etwas sagen, und jedes Jahr etwas anderes probieren. Nicht alles davon würden wir heute noch genauso machen, aber es gehört zur Geschichte, und deshalb zeigen wir es trotzdem. Wir gehen die Jahre der Reihe nach durch, von 2008 bis zu den Teampostern von heute.

2008: Die ersten Motive

Die ältesten Motive, die wir noch haben, sind von 2008, gemacht für die BMX-Magazine: A good day is riding day, jeder Buchstabe aus einem BMX Teil. Take a ride on the wild side. Talk to my hand, hater, we live it. Und eins für die Svevo Räder, handgebaute Fixies aus Stuttgart, die es nur bei uns gab. Fixed Gear hatten wir damals mit im Programm, weil es in der Zeit eine gute Szene dafür gab und auch die BMX-Hersteller Singlespeed- und Fixed-Gear-Räder anboten.

2009: 24h shopping

Dann die gezeichneten Motive: ein Laufrad, eine Hand, Augen, eine Brille, Haare, Lippen. In den Sprechblasen steht, was damals neu war: 24h shopping, die Bestellhotline und der Flagshipstore in der Heilbronner Straße.

2010: Poster

2010 waren die Teile selbst das Thema. Es gab damals richtig schöne Farben, die Odyssey Twisted Pedale zum Beispiel in Gold oder Chrom, und wir fanden, die sind so gut, dass wir sie einfach etwas mehr zeigen wollten. Also vier Poster: Tires, Stems, Pedals, Bars, jeweils ein Teil in allen Farben gestapelt auf weißem Grund, darunter in großen Buchstaben, worum es geht, und die Adresse.

2011: Printkampagne

Ein Jahr später kam die Serie, an die sich viele Kunden bis heute erinnern: fünf Motive mit nackter Haut, und vor jedem ein BMX Teil, Griffe, Lenker, Kette, Handschuhe oder Sattel. Abgedruckt wurden sie in den BMX-Magazinen. Aus heutiger Sicht passen die Bilder nicht mehr ganz in die Zeit. Als die Serie rauskam, war sie ein riesiger Erfolg, und diese Bildsprache war damals durchaus üblich.

2012: Fuck it! Go & Ride!

Die Kampagne mit dem Spruch, der hängen geblieben ist: Fuck it! Go & Ride! Zwei Motive, auf Deutsch und auf Englisch, mit einer Freundin, für die Dosenöffnen Kochen ist, und einer, die nicht mehr mit dir spricht. Darunter der Zusatz "no matter why, no matter where, no matter when" und die ganze Markenliste. Die Sprüche über die Freundin würde man so heute nicht mehr schreiben, der Spruch selbst hat es dafür bis auf den Sticker geschafft: 2013 kam der Fuck It Sticker zusammen mit Wendel, gratis zu jeder Bestellung.

2013: Röntgenkampagne

Die aufwendigste Kampagne war die mit den Röntgenbildern. Und die sind echt: Jedes Motiv wurde wirklich geröntgt. Es gab weltweit genau einen Künstler, der umsetzen konnte, was wir wollten, und der saß in England. Also sind wir dafür nach England gefahren.

Herausgekommen sind fünf Motive: ein komplettes BMX Rad auf einem Rail, eine Nabe im Querschnitt, ein Skelett auf der Toilette, eines in einer Sprengstoffweste und ein Schädel mit einem Maulschlüssel im Kopf. Dazu Zeilen wie "We care about details", "Choose friends wisely" und "Sapere aude", was so viel heißt wie: Wage es, selbst zu denken. Im BMX-Bereich hatte das bis dahin so noch niemand gemacht. Wie die Bilder entstanden sind, haben wir damals gefilmt.

2014: Hate? Love!

Ein Jahr später Hate? Love!, und die Botschaft ist heute aktueller denn je. Wir wollten mit dieser Serie bewusst Grenzen auflösen und Emotionen auslösen, und wenn man sie auf einen Satz bringt: Am Ende geht es darum, Liebe zu verbreiten. Dazu das Logo, ein Herz mit dem durchgestrichenen "Hate?" und "Love!" darunter. Das Logo sagt alles.

2015: #kfnightsessions

2015 sind wir nachts rausgegangen. Die Kampagne ist mit Langzeitbelichtung und LED-Licht entstanden: Der Fahrer fährt seinen Trick, das Licht am Rad zeichnet die Linie in die Luft, und die Kamera lässt den Verschluss so lange offen, bis die ganze Bewegung auf dem Bild steht. Was man sieht, ist also wirklich die Bahn, die Rad und Fahrer genommen haben.

Zu sehen sind Miguel Smajli mit Truckdriver und 360, John Krämer mit Megaspin und Upsidedown Megaspin und Miguel Franzem mit Backflip und Flair. Fotografiert hat Julien Fincker, gelaufen ist das unter #kfnightsessions.

2016: Schwarzweiß mit einer Farbe

Schwarzweiß, und in jedem Motiv bleibt genau eine Farbe stehen. Drei Bilder, fotografiert von Tim Korbmacher: Sven Avemaria über einer Betonrampe mit grüner Wiese, Robin Kachfi über einem roten Objekt und Miguel Smajli im Barspin über magentafarbenen Wasserstufen.

2017: Andere Perspektiven

Die Serie mit den anderen Perspektiven: von weit weg, von oben, von unten, der Fahrer sehr klein in sehr viel Beton, dazu nur das kleine Logo im Eck. Vier Motive mit Andre Bodlin, Miguel Smajli, Robin Kachfi und Sven Avemaria, Photoart von Julien Fincker.

2018: Teamposter aus Nürnberg und Stuttgart

Farbe, Tageslicht, echte Orte: für jeden aus dem Team ein Poster, aufgenommen auf dem Teamtrip nach Nürnberg und zu Hause in Stuttgart: Ricky Felchner, Miguel Smajli, Andre Bodlin, Sven Avemaria, Felix Donat und Felix Prangenberg, fotografiert von Merlin Czarnulla und Julien Fincker. Unten der Schriftzug und die Adresse, sonst nur das Bild. Aus den Motiven wurden im selben Jahr auch die Werbebanner im Netz geschnitten. Der Film von dem Trip heißt Frankenland.

2019: Teamposter aus Innsbruck

Im Herbst 2019 war das Team eine Woche in Innsbruck, zum 20 Inch Trophy Contest, zum Filmen und für das Shooting mit Merlin Czarnulla. Daraus wurde die Posterserie mit dem runden Logo, jedes in einer anderen Farbe: Robin Kachfi, Felix Donat, Felix Prangenberg, Justin Rudd, Sven Avemaria und Miguel Smajli. Die Poster gab es gratis zu jeder Bestellung und in den Läden in Stuttgart und Berlin. Auch davon gibt es ein Video mit dem ganzen Team.

2023: Riding im Shop

Für die Posterserie 2023 war der Spot unser eigener Laden. Die Fahrer fahren darauf bei uns im Shop: Felix Prangenberg über die Theke in Stuttgart, Justin Rudd springt über das Felgenregal, Miguel Smajli über die BMX Kartons im Lager, Elias Bauer und Erik Herschke im Laden und im Lager in Berlin. In Stuttgart hat Andreas Schwarzkopf fotografiert, in Berlin Sascha Grünthal. Unten auf jedem Poster stehen beide Adressen. Das war die Idee: Der Shop ist ein Ort, an dem Leute fahren.

2024: Teamposter aus Kopenhagen

2024 war das Team in Kopenhagen, und daraus wurden sieben Einzelmotive, eins für jeden: Erik Herschke, Flo Först, Jan Bisanz, Justin Rudd, Konstantin Rudobashta, Miguel Smajli und Noah Martella. Fotografiert hat sie alle Athanasios Parlapanis, im selben Look, mit weißem Rand und dem Logo unten links, so dass sie nebeneinander eine Serie ergeben. Der Film von dem Trip heißt Kopenschaden. Die Poster kannst du bei uns kaufen, in DIN A1 und DIN A2.

Was sonst noch in zwanzig Jahren passiert ist, erzählen Seppl, Fuhre, Flo und die anderen in unserer Doku zum 20-jährigen Jubiläum selbst.

Viele Grüße & Ride on
Dein kunstform BMX Shop Team


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