20 Jahre kunstform (2003 - 2005): Die Gründungszeit
Zwischen 2003 und 2005 ist die Stuttgarter Szene immer weiter gewachsen, und kunstform mit ihr. Das Lager an BMX-Teilen wurde größer, und irgendwann ging der erste Onlineshop live, so dass man nicht mehr anrufen oder eine Mail schreiben musste, um etwas zu bestellen. Gefahren wurde weiterhin dort, wo es immer am besten war: auf der Fläche am Haus der Geschichte.
Aus einem Zimmer wird ein Lager
Irgendwann kam die erste Palette. Eine ganze Palette Kartons vor der Tür einer Wohnung, in der schon die Räder im Wohnzimmer standen. Gefahren wurde trotzdem, notfalls zwischen den Kisten. Wer damals dort war, erinnert sich vor allem daran, wie wenig Platz da eigentlich war.
Mit eigenem Stand unterwegs
Wir waren auf den BMX Masters in Köln, dem größten Contest, den es hier gab, und auf vielen kleineren Flatland-Jams, jeweils mit eigenem Stand: ein Tisch, ein Pavillon, Teile zum Anfassen. Das war damals der einzige Weg, Leuten zu zeigen, was man führt.
Besuch aus aller Welt
In dieser Zeit sind Fahrer nach Stuttgart gekommen, die man sonst nur aus Videos kannte: Nathan Penonzcek, Michael Sommer, Jesse Puente und Hiro Morisaki. Unser japanischer Freund Daiske ist gleich ganze neun Monate geblieben und hat die Zeit in Seppls WG in der Hackstraße gewohnt.
Und danach wurde gefeiert
Zu jedem Jam gehörte eine Party, und die Partys waren oft das, woran sich hinterher alle erinnern. Es ging nie nur um Tricks, sondern darum, dass Leute aus dem ganzen Land ein Wochenende lang am selben Ort waren.
Das erste eigene Produkt: die ooh-Ringe
In dieser Zeit kam auch das erste eigene Produkt: die kunstform "ooh-Ringe". Kleine Ringe, mit denen man die Länge der Griffe an die eigene Hand anpassen kann. Nichts Großes, aber etwas, das genau aus dem eigenen Fahren entstanden ist, und genau so soll ein erstes eigenes Produkt sein.
Der erste Werbespot
Und dann lief unser erster Werbespot, und zwar dort, wo man BMX damals gesehen hat: auf den gängigen europäischen BMX-VHS-Kassetten, zwischen den Videoparts.
In den Magazinen
Die Stuttgarter Flatland-Szene war den Magazinen ganze Strecken wert. Seppl ist in der Zeit für das berühmt-berüchtigte Sport Import Team gefahren und war zusammen mit Christian Ziegler auf deren Werbung in den Magazinen zu sehen.
Wie es danach beinahe vorbei gewesen wäre, steht in der nächsten Geschichte. Seppl erzählt diese Zeit auch selbst, in unserer Doku zum 20-jährigen Jubiläum.
Viele Grüße & Ride on
Dein kunstform BMX Shop Team




















































